Wenn die Geburt kein Lebensrecht ist

Es war eine schlechte Woche für LGBT Rechte. Die Religionsgemeinschaften verlangen weltweit Anerkennung und eine Freiheit, die sie selbst andere nicht gestatten. Die Organisation Australian Marriage Equality kämpft mit alle Medienmitteln und Engagement, damit was die Natur uns beschert, einfach Teil der Gesellschaft sein darf. Ein australisches Gericht angeblich bestreitet das aktuelle Gesetz, die gleichgeschlechtliche Ehe. In Indien ist die Oberste Gerichtshof weiterhin, mit dem § 377, aus dem Jahr 1860 zugange, und setzt, homosexuelle Handlungen unter Strafe. Das Gesetz setzt Betroffene vor einer möglichen Höchststrafe von lebenslanger Haft.

Wir haben uns fort entwickelt, jedoch die Religionsgemeinschaften schaffen nicht über ein Religionsbuch hinaus zu denken. Deren Götter kannten Amerika nicht und waren nicht mal bewusst, dass die Erde rund sei, doch Gläubigen verharren an eine nostalgische Utopie, die sogar mit viel Verständnis, man nicht mehr wegschauen kann.

Weltweit setzen sich Politikern dafür ein, dass jeder sein Bestimmungsrecht auf Intimität ausüben darf. Dennoch, mehr als 80 Ländern kriminalisiert weiterhin, das Jahrtausend bekannt und historisch belegte, Homosexualität.

Die islamischen Länder kriminalisieren alles. Homosexualität, Hunde, Frauen und jeder, der diese krankhafte Vision der Gesellschaft nicht akzeptiert. Der Islam hat es einfach gemacht, alles, was nicht das Gesetz akzeptiert wird, in irgendeiner Form ermordet und so, es leben nur die Gläubigen. Doch in jeder Generation kommen neuen Denkern und widersprechen, was verkniffene Imame vorsetzen. Gleiches taten die katholischer Priester mit unseren kleinen Religionsgemeinschaften im Mittelalter.

Die Tatsache, dass nicht muslimische Unternehmen gerade in diese Ländern Urlaubsresort betreiben, zeigt, dass unserer Gesellschaft ziemlich dekadent ist. Dieser Woche wurden zwei Männern in Malediven verhaftet wegen Homosexualität.
Ich erstaune, wie manche Unternehmen sogar Werbung für schwulen Kunden ins Netz setzen und für, solchen Ländern unwissende anlocken, wollen.

Wir sind zwar eine Mehrheit an Katholiken in Europa, doch Christen sind kaum als Glaubensgemeinschaft zu definieren. Es existieren so viele Untergruppierungen und Interessenskonflikten, dass man lieber hätte, gar keinen Glauben.

Die Geschichte hilft uns besser die Welt zu verstehen und zum Teil der Schuld an diese fehlgeleitete Gesellschaften besser identifizieren. Die Mehrheit der Homophoben auf der Welt ist ehemaligen europäischen Kolonien, vor allem von Großbritannien, das seine viktorianischen homophoben Gesetze exportiert. Russland bestraft Homosexualität als Teil seiner „Anti-Propaganda“ Regeln. In fünf Ländern und Gebieten von Nigeria und Somalia werden Menschen für den Austausch intime Momente mit Personen des gleichen Geschlechts die Todesstrafe verhängt.

Viele diese Kolonien blieben in deren strenge Frömmigkeit und wurden Muslim, was diese noch strenger machte.
Wir zeigen mit den Fingern an Afrika, wegen deren Haltung zur Homosexualität und meistens wird, übersehen, dass der Kolonisierungsprozess in Afrika unter der Regel der Kirche und den heiligen Vatikan geführt wurde. So stellen wir wieder Mal fest, dass wieder Mal in Namen Gottes, Menschen die anders sind, gefoltert und getötet werden.

Ich war bisher der Überzeugung, dass es richtig wäre, das Recht auf Glauben als Grundrecht zu akzeptieren, doch die Verfasser der Grundrechte haben offensichtlich vergessen die Grenzen der Glaubensrechte.

Ab dem Moment, dass eine Religion das Leben und Freiheit andere gefährdet, dann ist das nicht mehr eine Religion, sondern einen Mittel eine Herrschaft durchzusetzen.

Darum sehe ich, dass wir zum Ende der Glauben als Grundrecht gekommen sind, bis man die Grenzen klar zieht, was ein Glaube ist und darf.

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