Was man sich für sich wünscht, sollte man auch bieten

Heute war ich bei der Galeria Kaufhof einkaufen. Dies tue ich fast alle Samstage seit über dreißig Jahren. Doch noch nie wurde ich mit der Art Intoleranz begegnet.

Die Tatsache, dass ich aus Brasilien komme, lässt meine Grammatik nicht verleugnen. Wenn Sie meine Fotos gesehen haben, ist Ihnen auch meine Vorliebe für Farbefrohes aufgefallen.

Vor fünfunddreißig Jahren in etwa kam ich nach Bayern. Eine deutsche Firma in Brasilien entdeckte meine Begabung für die Programmierung und so wurde meine Zukunft verändert.

In München zu wohnen war damals alles anderes als einfach. Unter viele Beleidigungen (die immer nett gemeint waren) musste man auch ertragen Fragen, wie „Wann ist, der Urlaub zu Ende?“

Doch München hat sich entwickelt. Das waren Mal die Erfahrungen mit der Intoleranz der mal herrschenden Mehrheit.

Mittlerweile hört man kaum Bairisch auf der Straße. Ich lernte der Dialekt bestens zu verstehen, obwohl in meine Integration mehrfach klar gemacht wurde, dass der Dialekt nur für Ortsgeborene vorbehalten ist. Trotz die Färbung, die meine Aussprache hier in Bayern gewonnen hat, lebe ich gut damit.

Eventuell verbinde ich meinem Geschmack für die Galeria Kaufhof auch wegen der Tatsache, dass meiner ersten Einkauf in München am vierten September neunzehnhundertvierundachtzig dort stattfand.

Doch heute war ich extrem verletzt, als ich der Parfümerie Abteilung besuchte. Der ältere Herr am Eingang begrüßte freundlich wie immer. Er sollte mittlerweile auch zum Bild des Hauses gehören. Er begrüßte freundlich wie immer und die Dame hinter mir die einen Labrador Mädchen dabei hatte wurde ebenfalls herzlich begrüßt. Das Tempo bei dem Schwanzwedel des Mädchens bestätigte, dass die Begrüßung vom Herzen kam.

Der Wauzi neben Herrn Hirnbeiß in der Abendzeitung sollten einige kennen. So ist der Bayern und viele haben deren Freunde immer dabei. Ich habe meistens mein Winston dabei, was heute nicht der Fall war.

Die Dame ging weiter und prompt sprang eine Verkäuferin der Parfümerie Abteilung an dem Herrn in den Infostand und gab lauthals kund, dass sie gläubige Muslime sei und sie könnte Hundemenschen nicht ertragen.

Bestürzt blickte der ältere Herr und blickte zum Boden und sagte „Echt? Dies hätte ich nie gedacht.“

Ich dachte in diesen Moment, je ich auch nicht. Während Tausende Muslime vor den Kameras auftreten und Toleranz fordern, da wo Toleranz angeboten wurde samt ein Arbeitsplatz wird Intoleranz in Tausch gegeben.

Ich legte die von mir ausgesuchten Produkten einfach an einem Regal und entschied ich mich einem Laden zu suchen, wo nicht nur mein Geld akzeptiert wird, sondern auch meinem Hund und nicht weniger meinem Lebensstil.

Den Vorfall habe ich die Leitung der Abteilung gemeldet und dies werde ich auch andere Institutionen melden und bitte ich um Ihre Unterstützung.

Keine Toleranz, für Intoleranten!

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