Petition erreicht in 20 Tage mehr als 500 Unterschriften

Für den ersten Abschnitt meine Unterschriftenaktion, möchte ich mich bei allen bedanken. Leiten Sie an Interessenten weiter. Ich hoffe, noch Tausend Unterschriften in dieser Aktion zu erreichen.

Unten ist meine Rede an der Bezirksausschuss Sendling München vom 03.08.2015.

Keiner will, dass der Spaß am Flaucher Park in München beendet wird. Doch Maßnahmen lassen nicht mehr auf sich warten.

Sehr geehrte Damen und Herren,
in fünf Minuten, meine Beobachtungen in diesem Park in einem Zeitraum von über fünf Jahren zu zusammenfassen ist eine Herausforderung, den ich hier gerne annehme.

Ich bereitete dieser Rede, die Ihnen als Kopie vorliegt, für Sie vor. Ich hoffe, das entsprechende Ergebnis am Ende zu erreichen.

Der Anzahl der Park Besucher an den Isarauen steigt seit fünf Jahren stets, dies ist unübersehbar.
Parallel dazu steigen auch die zahlreichen Beschwerden. Das Baureferat war für diesen Ansturm an solche Gäste nicht vorbereitet. Wie sollte man auch das erahnen? Sauf-Banden und Vandalen waren bisher nur in Fußballplätze zu finden.

Wie es in früheren Ablehnungen an Bewohneranträge begründet wurde, sollte die Renaturierung unter anderen den Verkehr zu den umliegenden Seen reduzieren. Dies ist eindeutig nicht zutreffend, da diese, die zum Park kommen, nicht die gleichen Gäste sind, die die Seen besuchen. Eine Entlastung der Straßen ist daher nicht erkennbar und bei der steigenden Zahl der auswärtigen Badegäste, komme ich zum Ergebnis, dass man sich verzettelt hat. Nach fünf Jahren erfolgreiches Weghören, droht der Oberbürgermeister den Müll liegen zu lassen und bietet um Lösungsvorschlägen. Jetzt?

Im Voraus möchte ich erwähnen, dass, eine mehrseitige Studie, die im Internet zu finden ist, mehrere Hunderte Tausende der Stadt bereits gekostet hat und ich möchte behaupten, der Stadt München nur Schaden gebracht hat.

Dass Grillen Teil der Auszeit sein soll und nicht verboten werden sollte, wird behauptet. Doch in anderen Städten (ich zitiere der Kraft Park in Frankfurt am Main) wurde bereits das Grillen verboten, da wie es bei passivem Rauchen, und der Geruchsbelästigung, keiner im Park oder Umgebung den Gestank mehr ertragen kann. In diesen Zusammenhang von Erholung zu sprechen ist absolut nicht nachvollziehbar. Was, meine Damen und Herren, soll Erholung sein, was einem Szenario der der Hölle wie von Dante Alighieri gleicht?

Soll das Einatmen solcher Gase zum neuen Kur- Tipp der Stadt München werden?

Wie bisher auch begründet wurde, ist es kaum möglich, dass die unter Vertrag genommene Securitas an allen Orten und Stellensein kann. So sind Bodenfeuer nicht nur im Bereich des Ufers, sondern auch im Inneren des Parks auch an nicht frei gegebenen Stellen zu finden. Diese Gefahren werden bagatellisiert und durch bedeutungsloses Kopfnicken verschwiegen.
Doch was tun, wenn irgendwann tatsächlich ein Feuer ausbricht?

Wer soll hierfür die Verantwortung für die Waldzerstörung und Gefährdung der umliegenden Häuser tragen?

Wir, die Bewohner, würden die Kosten bestimmt tragen müssen. Und darum müssen wir jetzt vehement protestieren.

Der Lärmbelästigung nach 22:00 zeigt, dass das Baureferat und die Stadtplanung an der Organisation versagt haben. Die verantwortliche Stadträtin Frau Rosemarie Hingerl beantwortet nicht einmal ihre Post.

Meine Mails in dieser Aktion warten mehr als sechzig Tagen auf eine Antwort. Die bestimmt niemals kommen wird. Die Polizei ist überlastet und mittlerweile weist jegliche Verantwortung von sich.

Diese Besucher, für die, wer auch immer in der Stadt wirbt, bringen uns weder Steuereinnahmen noch geben Geld in unseren Geschäften in München aus. Sie kommen, saufen, und nachdem sie sich in unseren Wäldern entleert haben, hinterlassen sie uns die Kosten für Müllabholung, Pflege des Parks und der Kinder und Tiere, die sich danach in den Glasscherben verletzen. Sie sind ein Erbe, das wir die Anwohner nicht antreten wollen.

Die Kosten für diesen Luxus stehen nicht im Verhältnis zu den steigenden Stadtschulden, die mittlerweile 900 Millionen übersteigen. Wir benötigen Senioreneinrichtungen, Kulturprojekte und Schulungsmaßnahmen, die derzeit mangels Budget brachliegen, da Saufen und Party für manchen eine höhere Priorität gegeben wird Flüchtlinge sollte ein Begriff für die Party Gesellschaft sein. Die unerwarteten Kosten für Unterbringung und Eingliederung sind für unsere Stadt wichtiger als Leberschaden und ungewollte Schwangerschaften. Ich hoffe, Sie stimmen mir hier zu.
Ich schließe meine fünf minutige Rede mit der Bitte um eine anschließende Schweigeminute, sogar wenn nur in Gedanken, für die verstorbenen Pflanzen und Tiere, die diese Maßlosigkeit wegen unserer Tatenlosigkeit ausgesetzt werden.

Mehr als 500 Personen haben bereits meine Aktion unterschrieben, und wenn ich mehr Zeit hätte, würden bestimmt mehr unterschreiben. Bitte hören Sie auf die Bürger, hören Sie auf Ihre Wähler. Stoppen Sie den Wahnsinn an der Isar Ufer.

Einige Politiker aus den Bezirksausschüssen und Stadtrat teilten mir mit, dass ihnen diese Aktion egal sei, da sie auch lieber feiern wollen. Doch wenn Politikern nur nach dem eigenen Wunsch handeln und der Bedarf des Volkes und Wählers missachten und die Gesetze des Landes unter den Tisch kehren, handeln diese wie Diktatoren und nicht wie Volksvertreter.

Feiern ja, wir sind eine Stadt mit Herz. Jedoch nur unter der Voraussetzung, dass jeder sein Müll mitnimmt und nach 22:00 Schluss ist.

Oder wenn das die Fähigkeiten der Verwaltung übersteigt, dann bitten wir das Schließen des Parks, bis auf eine bessere Lösung, in Erwägung ziehen.

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