Mein Sohn ist schwul, was nun?

Vor einige Jahren als meine Zeitung „Unterwegs in Lehel“ noch veröffentlicht wurde, bekam ich dieser Frage von eine Leserin. Fünf Jahre danach sind die Fragen die gleiche, doch die Antworte haben sich geändert.

Damals wurde ich zwar der Frage überrascht, da meine Zeitung sich lediglich mit Dekor und Haushalt befasste, aber als freier Künstler erlebt man nicht selten, dass manche Lesern oder Zuschauer das Beantworten von unbehagliche Fragen gerne zutraut.
Ich überlegte wie die gleiche Situation in meine Deutsche Italienische Familie ablief, bevor ich antwortete. Italiener neigen dazu extrem zu dramatisieren. Während ein Onkel mich zu ein Hormontherapie zwingen wollte, beichtete mir ein anderer Cousin auch homosexuell zu sein, jedoch nicht den Mut zu haben, sich seine Orientierung zu bekennen.

Weinenden Gesichtern von Cousins, erboste Gesichtern von Anderen, als wäre die natürliche Gesinnung ein Verratsakt gegen die Familie. Ich erduldete dieses Drama nur kurz, und entschied mich meine italienische Familie so zu verlassen.

Die Deutschen hingegen waren damals unschlüssig und gaben von sich weder Pro noch Kontras, bis auf die Witze und Belustigungen, was am Ende mich auch von meine Familie Deutscher seit aus verlassen.

Mit diese Ergebnis in mein Werdegang, beantwortete die Dame, dass nur wenn sie Vertrauen schenkte und mit ihr Sohn ein offenes Gespräch führen wurde und ihn unterstützen seine Sexualität zu entwickeln, jedoch eine Auge darauf halten, dass seine neue Freiheit nicht ihn schaden wurde. Promiskuität, Krankheiten u.a. könnten das Kind und die Familie mehr belasten, als seine Gesinnung.

Nun jetzt Jahre danach weiß ich nicht, was mit der Familie geschah und aufgrund eine ähnliche Frage in mein Blog überlegte ich ob die damalige Antwort noch gilt.

Ich stelle mit Freude fest, dass die neue homosexuelle Generation etwas mehr an Beziehungen glaubt und einige träumen sogar über Familienbildung und Kindererziehung.

Diese Veränderung in den Deutschen, oder gar Europäischen, Gesellschaften bringt mit sich auch eine neue Verantwortung an den Eltern. Homosexuelle Beziehungen sind nicht mehr als ein ständiges Wechsel von Partnern und ein russisches Roulette mit Krankheiten und Risiken. Diese Beziehungen sind jetzt mit eine andere Stabilität und erfordern von den Eltern, dass diese eingehend der Wert von stabile Beziehungen den Jugendlichen (Junge oder Mädchen egal welcher) klar macht, welche Verantwortung in seine sexuelle Natur liegt.

Aktuell wurde ich diese Frage nicht mehr als leicht betrachten, aber mit viel mehr solche Eltern mit die Aufklärung vertraut machen und wurde diese raten, bevor sie sich mit den heranreifendes Kind unterhalten, sich gut im Voraus informieren.

Männer wie Frauen, die an Akzeptanz leiden sind Depressionen ausgesetzt und nicht selten können diese sehr drastisch enden. Auch das Thema von Religion und der modernen Gesellschaft können in diesen Zusammenhang neu bewertet werden. Die meiste Religionen werden Ihr Kind nicht so akzeptieren. Ich sage ohne Rücksicht auf welchen Verlust auch immer, Ihren Kind und Familie ist wichtiger und die Kirche soll sich von jegliche Einmischung fern halten. Bedenken Sie in diese Konstellation, dass die Eltern dann die Rolle der moralischen Orientierung übernehmen sollen mit Liebe und Verstand.

Die Akzeptanz der Eltern wird nicht der Rest der Familie beinhalten, daher sollten Eltern im Voraus mit Verwandte klären, dass sie mit ihren Kindes Gesinnung einverstanden sind und um keine Zustimmung bitten.

Bei Bedarf holen sie sogar den Rat von ein Eheberater. Viele Eltern tun sich schwer und machen sich in irgendeiner Form Vorwurf. Klar soll für beide beteiligten sein, dass es Niemand dafür verantwortlich gemacht werden kann. Die sexuelle Orientierung ist wie eine Haarfarbe oder Körpergröße, diese können sie auch nicht im Voraus bestimmen.

Meine Trennung von meine Familie hat dazu geführt, dass ich keine Kindern zu gegebene Zeit adoptierte und dies wäre bestimmt eine Bereicherung in meinem Eheleben und mindestens zwei Weisenkindern wären dann nicht mehr so einsam.

Für die Eltern meine wie auch meinen Partner wären die Kindern auch eine wichtige Entwicklung. Informieren sie sich vor allem, über Urlaubsländern und klären sie ihr Kind über den eventuell existierenden Gefahren.

Kirchen und Gläubigen versuchen häufig auf Kuren, Heilungen und Abstinenz zu argumentieren, aber wie man in Brasilien sagt „Pfeffer in die Augen der Anderen schmerzen nicht“, daher sind solche Personen ungeeignet irgendeinen Rat zu geben.
Ein letztes Wort Kindern und Eltern, es gibt nichts Besseres als eine vereinte Familie durch die Wahrheit.

Falls Sie hier Fragen haben, werde ich vom Herzen mich für die beste Beantwortung einsetzen.

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