Kritiken und Benehmen – Das sinnlose Ereifern nach Akzeptanz

Das Sprichwort „Deutsche Sprache, schwere Sprache“ aus den Volksmund ist ein unbestrittene Wahrheit. Nach 30 Jahren verstehe ich, dass ich diese Sprache nie so beherrschen werde, wie ich musste, um jeden Leser zu gefallen. Dabei stellte ich mir die Frage „Muss ich wirklich jeden gefallen?“

Meine Leser werden merken, dass alle Beiträge davor bestens lektoriert wurden und die Themen, wie immer auch gut recherchiert wurden. Sofern ein Leser nicht gelesen hat, dass ich in Brasilien geboren wurde, navigierten diese ohne Rückmeldung durch. Einige fleißigere Leser jedoch lasen auch mein Lebenslauf. Dort liest man, dass ich aus Brasilien komme. Daraus entstanden wenige konstruktiven Rückmeldungen, aber eine Menge Hassbotschaften, Parolen und drei Mal klug Bemerkungen.

Das Wichtigste in ein Blog ist der direkte Kontakt zwischen Blogger und Leser. Die Veränderungen im Verhalten der Gesellschaft, durch Smartphones und das gesichtslose Navigieren, haben eine negative Entwicklung, dass jeder erlaubt sich so zu benehmen, wie es einer passt, egal welche Gefühle oder Empfindlichkeiten dabei angegriffen werden.

Nun entwickle ich jetzt einen neuen Stil. Meine Texte werden weiterhin recherchiert und meine Ansichten und Erfahrungen werde ich weiter publizieren. Positive Kritiken und Verbesserungen an meine Grammatik werde ich weiterhin gerne annehmen, aber alle andere Kommentare werde ich nicht mehr berücksichtigen können.

Erzählen Sie mir von Ihre Kunstprojekte, von Ihrem Werdegang in Deutschland oder Ihren Vorschlag zur Verbesserung der Kommunikation in den Medien.

Ich berichte gerne darüber!

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