Gebrauchte Schlüsselanhänger durch neue kostenfrei tauschen!

Das geht nur bei Amazon.

Es geschah in Weihnachten 2013 und es ist wie ich eben erfahren habe weiterhin sehr aktuell.

Die Politik von Amazon ruiniert kleinen Händlern, die weder durch Vernunft noch durch Gesetze auf Verständnis rechnen darf. Eine Kundin bestellte damals in meiner Amazonshop ein Schlüsselanhänger, der bestimmt seit zwei Jahren nicht mehr in mein Verkaufsprogramm war. Doch einen Letzten fand ich in meinem Lager und gab zum reduzierten Preis in der Plattform ein.

Nun, nach vier Wochen sendet sie diese zurück mit der Angabe „Defekt“. Amazon erstattete die Kosten, ohne die Ware zu überprüfen oder mich gar zu fragen.

Als ich diese Ware endlich nach zahlreichen Tagen zu sehen bekam, stellte ich fest, dass die zurückgelieferte Ware niemals meine oder aus meinem Lager sein könnte.

Dies war leicht zu prüfen, da der Schlüsselanhänger Spüren von Kratzern stammend aus Schlüsseln besaß.

Ich muss nicht den Hercule Poirot Kurs abschließen um dies festzustellen.

Was lernen wir dann hier?

Amazon ist der Platz für Betrügereien jeglicher Sorte, weil der Rückversand bei „Defekte“ Ware kostenfrei ist. Amazon hat kein Personal, um der Wahrheitsgehalt der Angabe zu prüfen und so bleibt der Händler auf die Kosten sitzen. Übrigens die Retourabteilung liegt in Polen, da kann man auch lang warten, bis das Objekt wieder den Händler erreicht.

Ich mache mindestens eine Anzeige bei der Polizei, aber viele Händlern lassen das einfach durchgehen.

Diese Wendung der Versandmarkt wird problematisch, weil die Händler dadurch weniger Vertrauen an das Internet haben. Da die Gesetze auch keine Unterstützung bieten, können die Kunden tun was sie wollen, da Amazon in Luxemburg liegt haben werden und die Kunden werden mit vielen kleinen Verfahren rechnen müssen.

Es ist eine Schande, dass Kunden um 8 € zu ersparen, so weit sich herablassen mussten.

Eine meine Leserinnen schrieb mir im Letztes Februar und berichtete, wie eine Retoure von einer Porzellantasse bei ihr ankam. Wie sie beschrieb, die Tasse wurde, benutzt und die Reklamation kam über dreißig Tage nach der Lieferung und die zurückgelieferte Tasse hatte die Untertasse nicht mehr dabei gehabt.

Als Händler habe ich Amazon aufgegeben, wie andere meine Kollegen, aber scheinbar sind noch nicht alle ausgestiegen.

Leider die Strategie vom Amazon ist gut, und bis Kunden und Händlern mehr miteinander arbeiten, anstatt mit solchen Zwischenhändlern, scheint, es wird dauern. Jedoch, wenn man die Entwicklung bei einigen Unternehmen (wie zum Beispiel u.a. eBay, Prestashop oder Hitmeister) beobachtet, die Lösungen sind zwar gut programmiert und sogar besser als Amazon, aber das Marketing ist ungenügend.

Ich empfehle, kaufen Sie direkt beim Händler, da solche Zwischenplattformen nur Ihre Kosten erhöhen.

Hier meine aktuelle Empfehlung:



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