Er-hölle-ungsparadies? An der Isar lädt die Stadt München zu Süllen wie die Säue

Deutschland wirbt stets für mehr Kinder. Deutschland will Kitas überall und fast sich zu viel in der Kindererziehung einmischen. Jedoch, wenn man sieht, was die Gesellschaft für Verhalten pflegt, ist man überzeugt, die Menge an Kindern nicht das Problem ist, aber die Qualität der Individuen in unsere Gesellschaft.
Politiker der Stadt München lassen in Party-Stimmung die Stadt verkommen kassieren schamlos und ohne viel Mühe Steuergelder. Arbeitsplätze werden verloren und die Biergärten müssen um deren Existenz kämpfen, für ein Paar billige Sauf-Partys an der Isar Ufer..

Die Sonne fühlt der Umgebung. Eine Brise kühlt sanft Ihrer Haut, als wurde die Natur Sie küssen. An einem Strand lauschen Sie das Wasser und hören das Zwitschern der Vögel. Klar ein Rabe trifft immer den falschen Ton, aber man braucht keine Mühe den meditativen Zustand zu erreichen.

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Plötzlich steigt an Ihrer Nase der Dunst von brennenden Spiritus. Benzol überdeckt jeglicher frühere Duft des Waldes. Diese Unterbrechung in unsere Meditation ist ein Zeichen, dass die private Sphäre übertreten wurde, doch hier fängt nur den Albtraum an.

Nachdem man sich umgesetzt hat und günstig den Wind ins Gesicht bekommt, startet der nächste ein Bumpa-Bumpa Musik der eine kaputten Vergaser erinnert.

Zugegeben, sogar die falschen Töne der Raben klingen besser als diese unbegabte moderne Musiker, die von Marketing aufgebauscht, dessen Trostlosigkeit eine vergeudete Ausbildung zu übertönen versuchen. Kopfhörer nutzen bei den Anlagen nichts, weil die Bässe sogar Taubenmenschen aufwachen können.

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Der, nach einer harten Arbeitswoche, versprochene Erholungs Paradies, die in ein Landschaftsschutzgebiet versprochen wurde, scheint nur eine miese Werbung von billigen Urlaubszielen, wo man mindestens ein Veranstalter findet, die man das Geld zurück fordern kann.

Doch unser Albtraum fängt nur an. Nach einer Stunde, die man von Benzol und billiges Fleisch mit einer unheimlichen Soße geräuchert wurde, sind die Partygäste zum zweiten Bier angekommen.

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Der CDU meinte Anfang Juli im 2015, dass das Wasser der Isar, zu rein sei, darum unterstützen sie, dass den ganzen Sommer entlang 15.000 Litern Urin an der Isar und Ufer gegossen werden. Der Bürgermeister Josef Schmid der CSU-Fraktion spricht wohlwollende Worte über diese absurden Vorhaben, während 900 Millionen Stadtsschulden immer noch offen sind.

Der Dunst von Urin wird von den Partygästen (wie man die Vandalen neuerdings nennt) wird kaum wahrgenommen, da der verbrannten Soße und die Rauchschwaden alle Geruchssinnen bereits nach zwei Stunden Aufenthalt betäubt haben.

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Wenn man endlich aufgibt und seine Sachen packt, um den Weg nach Hause zu machen, kann man auf dem Weg zur U-Bahn sehen, dann Toiletten für das größerem Geschäft nicht notwendig sind, da der nicht freigegebenen Grünen des Parks noch etwas Sichtschutz bietet. Toilettenpapierreste werden von wenigen hinterlassen. Viele andere verlassen sich auf das „au naturell“. Glauben Sie mir, das kann man riechen, sogar von zwei Metern Entfernung.

Das Ordnungsamt meint kein Personal, für so viel Kontrolle, zu haben. Die Polizei ist unverschämt und behandelt telefonische Beschwerden, als wurde man die Beamten von der Brotzeit plötzlich stören.

Beschwerden werden meistens nicht nachgegangen, da auch die Kapazitäten begrenzt (und nutzlos) sind. Das vom Baureferat beauftragte Sicherheitspersonal ist nicht erlaubt Ausweiskontrollen, oder gar Beschwerden wegen Geruchs und Lärmbelästigung nachzugehen.

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Die für das Baureferat verantwortliche Stadträtin Frau Hingerl beantwortet keine Emails und Informationen zu Folge, über das Problem spricht sie nicht.

Die härteren Partygäste gehen singend und grollend um 4:00 Uhr nach Hause. Die Bewohner, die meistens eine, von dem Dunst verpestete Wohnung, zu schlafen versuchen, stehen auf und machen das Fenster zu.

Was das Erholungsparadies anbelangt, ist kaum was noch betretbar und der Putzkolone fängt um 6:00 zu arbeiten an. Glasscherben glänzen überall und die Partygäste dürfen vier Tage schlafen, bis die nächste billige Party gestartet wird.

Doch die Bewohner der Region haben nicht so viel Glück und auch keine Tage Ruhe, da wenn eine Gruppe weg ist, kommt der nächste sofort in Anschluss und dies sieben Tage die Woche.

So kommt man auf die Frage, wozu sind sie dann so zahlreich da? Wer verdient dann an noch mehr Schulden in die Stadtkassen?

Als Wähler will ich sicher sein, dass meine Politiker sich für die Einhaltung der Ordnung und Gesetze einsetzen. Zu verwandeln München in eine billige Version von Ballermann, ist die Kultur und Tradition dieses Landes mit Füßen zu treten.

Schauen Sie die Galerie die eine Leserin beigetragen hat und beurteilen Sie selbst, ob Sie in der Nähe einem solchen bakterienverseuchten Gebiet wohnen wollen?

Auf Ihrer Antwort bin ich gespannt. Bis dahin bitte ich den Leser sich zu informieren, welche Politikern diese Misere zu verantworten haben, und in der nächsten Wahl, sollten wir lieber vorsichtiger sein.

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