Ein Volk in Not ist leichter zu regieren

Brasilien wird derzeit von ein pro kommunistische Partei regiert. Wenige profitieren von der Armut viele. Wie bereits in andere Ländern, wo eine pro kommunistische Regierung oder eine Diktatur etabliert wurde, geht Dilma Roussef mit der Not des Volkes strategisch um.

Vor vierzig Jahren war Sao Paulo, wie auch allen anderen Südstaaten des Landes Brasiliens, ein reicher Staat. Gut siebzig Prozent der Einnahmen des Landes liefen über Sao Paulo. Rio de Janeiro war noch als fünftes Land in der Bruttoeinnahme des Landes verzeichnet. So war es auch schwer, Sao Paulo durch Demagogie und Polemik zu regieren. Der Mittelstand war reich und den Kindern waren bestens geschult.

Viele fragen sich, wie kann das je gewesen sein?

Nun man hat die Bewohner von den Südstaaten überzeugt, dass es mangelt an Fachkräfte. Wir haben nicht genug Personen im Bau, wurde von damaliger Bundesland Präsident gesagt. Die Krankenhäuser waren unterbesetzt und klar Sao Paulo musste wachsen, war das Argument.

Nun kommen wir zu dieser aktuellen Wendung, wo ich das Wort Fachkräftemangel zum ersten Mal hörte.

Eventuelle Hilfeprogramme, die den Norden fordern wollten, haben lediglich korrupten Politikern bereichert. Zum Beispiel der Ex-Präsident Jose Sarney (den angeblich der Ex-Präsident Tancredo Neves töten lies. Dies weiß man heute, weil damals die Presse uns ziemlich wenig informierte. Wer zu viel informiert, wurde ziemlich schnell zu höheren Aufgaben befördert, wo sie, bis zu ihren vorzeitige Rente, verkümmerten.

Ich kann mich bestens an diese Visionen aus jener Zeit erinnern. Jede Woche kamen Bussen voll von Personen aus den Norden des Landes nach Sao Paulo. Alle auf der Suche nach Arbeit. Da die meisten kein Haus hatten, haben sich die Favelas vermehrt. Die damalige Regierung war nicht in der Lage eine bessere Lösung anzubieten. Es wurde und wird immer noch, gemäß den katholischen Glauben nichts gegen die Überbevölkerung unternommen. Eine arme Familie muss in der Regel, ihre Kinder ab elf Jahren zum Arbeit schicken, damit sie überleben können. Die Tatsache, dass Kinder in solche Familien, meistens unterernährt sind, ist bekannt. Die Schulfreunde solche Kinder sind meistens auch keinem guten Umgang.

Dort sollen durch die Menschenmengen, die kaum zu ernähren sind, angeblich an Ärzte Mangel. Die Tatsache, dass Verhütung und Aufklärung der Armut und Not reduzieren wurden, will keiner hören. Sei gesagt, die Ausbildung in Brasilien ist nicht wie in Deutschland kostenfrei. So, bei armen Familien ist einen Universitätsbesuch so wahrscheinlich wie eine Mondlandung mit einem Cabrio. Ich musste, um meine Universität bezahlen zu können, in drei Jobs arbeiten.

In diesem fabelhaften Szenario geht Dilma Roussef nach Kuba und importiert aus einem Land, wo Armut in jeder Form nur so strotzt, Ärzte. Dort schließt sie ein Vertrag ab, wo pro Arzt zehn Tausend Reais an Kuba zu bezahlen sind. Kuba bezahlt dann an den Arzt zwei Tausend Reais Lohn und kassiert fünfundsiebzig Prozent vom brutto, als Kommission. Ob diese Marge zu hoch sei, verglichen mit einigen amerikanischen IT-Häusern in Europa, die ich kenne, wurde ich sagen es ist die normale Marge. (Bitte den Sarkasmus nicht übersehen)

Diese Ärzte haben zum Teil kein Diplom und auch außer Aspirin, haben kein anderes Medikament je gesehen. Wo sollten sie das überhaupt herhaben, in ein Land, wo kaum Medikamenten für den eigenen Bedarf existiert?

Diese Farce bestätigten mehrere Blogger und Reportern aus Brasilien letztes Jahr. Brasilien versucht aus jeglicher Lage etwas Humor zu bewahren und so haben sie ein Lied in dieses Video aufgenommen, den ich sehr empfehle.
Tenho Vergonha – Medicos de Cuba

Aber, was lernen wir daraus?

Die unzumutbaren Zustände in ein anderes Land dienen Strategien in andere Ländern. Armut ist der stärksten Basis für totalitäre Regierungen und bereichern korrupten Politikern. Es ist nicht einfach auf eine Weltpolitik zu überblicken, aber es ist klar, dass dieses Beispiel einer Politik in Brasilien viele Parallele zu unserer aktuellen Politik in Deutschland bietet.

Menschen werden nicht aufgeklärt oder geholfen, aber bevormundet und Proteste werden einfach weggehört, um ein höheres Ziel zu erreichen, wo das Volk niemals mitredet oder gar mitleben wird.

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