Die bittere Wahrheit der Werbeanbieter

Viele äußern sich mitfühlend zu Bedürftigen aus anderen Ländern, zu Religion motiviertes Verhalten, jedoch kaum einer wurde ein Finger krumm machen, wenn wieder ein Steuerzahlender Start-up oder ein bestehendes Geschäft in Deutschland Pleite geht.

Ich bin in der Werbebranche seit einigen Jahren tätig. Sicher, wenn man meine Beiträge liest, weiß, dass mir ein Lektor fehlt, doch wer will für diese zusätzliche Leistung bezahlen?

Google, Alexa-Index und kleineren Akteuren

Google ist ein großes und extrem einflussreiches Unternehmen, daher sind die Bedürfnisse von kleinen Kunden nicht vom belange. Die vom Google vorgesetzten Regelungen für kleine Website Betreiber werden von kaum bedienbare Tools unterstützt. Hilfe findet man nur in Foren, wenn überhaupt eine.

Zwei Zielgruppen, ein Produkt

Zum Beispiel wenn man zwei Webshops betreibt und einer hat als Zielgruppe in der Werbung Frauen im Alter zwischen 40 und 60. In den anderen Shop hat man als Zielgruppe Familien und Freizeit definiert.

Das ist ein typisches Beispiel in der Branche, da Texte, Bilder und Information für beide Zielgruppen unterschiedlich sind.

Der Betreiber darf jedoch ein Produkt nur einmal bewerben. Bewirbt man wie der Logik dieses Szenario vorgibt zweimal, wird ein der beide Shops gesperrt. Wenn man Pech hat, dann alle beide.

Suche und findet … zahlenden Kunden

Ein anderes Beispiel ist der Indexierung. Google erlaubt sich zu bestimmen, was Interessant ist und was nicht. Da ein Interessenskonflikt zwischen AdWords und AdSense gibt, wenn der Web-Site Betreiber keine Werbung bei Google bezahlt und keinen Platz für Werbung für AdSense anbietet, landet der Web-Site-Eintrag täglich weiter hinten in der Ergebnis der Suche.

Irgendwann wurde ich gezwungen meine Einnahmen mit AdSense zu verbessern und dabei war ich am Anfang begeistert und baute alle Werbefläche in meine Website ein und wartete dann, dass die Mäuse heran tanzten.

Leider vergebens, wie es sich herausstellte!

Neuer Trick um Geld zu schindern

Google zahlt erst ab 75 € aus, alles darunter landet irgendwann ins Nirvana. Ich habe eine Besucherzahl von ca. 1.200 echten Besuchern pro Monat pro Seite. Diese lesen meine Artikel und selten lesen sie Werbung. Viele haben Werbeblocker-Software und so sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ich je die 75 € erreiche weiter in der Ferne.

Nach drei Jahren liege ich bei ca. 28 € auf mein Konto, wo alle drei Websites Guthaben gebucht werden, den ich glaube, ich werde diese auch nie sehen, da irgendwo versteckt steht, dass nach drei Jahren das Guthaben verfällt.

Gibt es Alternativen?

Nun habe ich Alternativen gesucht und diese existieren doch. Es gibt aber immer ein „aber“, oder?
Die Auszahlungsgrenzen liegen entweder bei 100 € und die Einschaltung ist extrem schwer bei AdScale, ein Konkurrenzprodukt zu AdSense. Als ich las, dass ein Blogger nach zwei Monaten eine Auszahlung erwartete, wusste ich nicht, wie ich darüber lachen sollte.

Vorsicht Amazon

Außer der Page-Rank von Google existiert das Alexa Index. Erstaune, wem gehört das Unternehmen? Amazon.
Amazon mit ihren zweifelhaften Praktiken, nimmt jeder Händler aus. Darum als ich las, dass Alexa Index mit 9,90 $ pro Monat eine Pro-Version anbietet, wusste ich, dass dort gibt man Geld aus, aber man bekommt keine brauchbare Leistung. Amazon macht mit den Kunden (Händlern und Web-Site Betreiber) grundsätzlich Konkurrenz. Die gewonnene Information wird von den Kunden bezahlt, aber Amazon zieht die größte Nutzung davon. Ich war sechs Jahren Händler bei Amazon. Nie wieder!

Textagenturen

Die Texte-Agenturen sind auch keine Option, weil diese ein perfekt verfasster Text wollen, mit Lektorieren und n-facher Verbreitung ins Sozialnetz für nicht mehr als 25 € pro Text. Wenn man bedenkt, dass ein Text ca. zwei Stunden zwischen Recherche, Verfassung, Publizieren kostet und eventuell Leserfragen noch beantwortet werden müssen, dann was der Autor verdient pro Text bei dem angebotenen Betrag liegt bei ca. 6 € pro Stunde. Ich habe in meine Untersuchung sechs Blogs befragt und dazu meine zwei Blogs. Zum Teil wird sogar versucht der Text mit sogar null Euro zu erschleichen, in dem die Werbekunden ein Testprodukt anbieten. Eigentlich sollte man erwarten, dass ein Blogger immer seine Produkte testet, aber scheinbar nicht alle wollen das leisten.

Affiliates und die unerwünschte Kindern

Werbung über Affiliate Marketing (Affili.net) war bei mir bisher nicht erfolgreich und sogar bestätigte Käufe mit Einkaufsbeleg und Aufzeichnung (bei Thalia) wurden nicht vergütet. Daher wurde ich auch nicht empfehlen, da den Beweis in solche Verhandlungen liegen bei der Affiliate Agentur und vor Gericht (wenn man nicht zuvor abgewiesen wird) hat man keine Chance.

Fazit

Darum, meine Empfehlung ist direkte Kunden pro Monat pro Platz wie es schon Mal war anzuwerben und klar machen, dass die Bezahlung nur für Ihre Leistungen ist.

Nach meiner Erfahrung seit 2001 auf den Online-Markt sehe ich zwei Veränderungen erforderlich, der Händler im Land sollte mehr Unterstützung bekommen und der Käufer musste motiviert werden Leistungen der Region zu honorieren.

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