Cool oder wirklich Arm?

Ich beobachte die Grillpartys an dem Isarufer in den letzten sieben Jahren und machte mir Gedanke über den Grund der so populären Partys.
Wenn man genau beobachtet, die Anzahl der auswärtige Besucher in der Region ist zu sehr gestiegen. Zum Teil die Bewohner zum Ärgernis der Bewohner, die nicht mehr aus dem Haus am Wochenende gehen, um den Blick auf die freie Toilette zu ersparen oder um zu vermeiden, von ein fünfzigjähriger mit einem Mountainbike überfahren zu werden.

Was treibt dann so viele Besucher zu den Grillpartys?

Die Anzahl der Biergärten im Umkreis des Parks sind nicht gestiegen. Im Gegenteil, ist eher um zwei kleiner geworden. Einer beherbergt zwar müden Fahrradfahrern, aber die zahlenden Gäste sind weniger geworden, wie man aus den immer schwindende Speisekarte entnehmen kann. Die meisten Gäste, wenn man so nennen darf, besitzen noch etwas Scham und suchen dort nur eine Toilette, geben jedoch kein Cent als Trinkgeld, was mittelfristig auch bestimmt zu Problemen führen wird.

Ich fragte ein der Biergärten nach, warum der Selbstbedienungsbereich abgeschafft wurde. Es wurde klar gesagt, dass die Zoobesucher meistens kaum Geld mitbringen, um ein Bier zu kaufen und den mitgebrachten Speisen zu essen, geschweige, dass diese noch Geld ausgeben wurden, um Zusätzliches zu kaufen. Nicht selten, versuchen diese Besucher sogar den Parkplatzgebühren, zu entkommen. So ist der Betrieb der Biergarten immer mehr zu Last geworden, und so sind bereits in der Region zwei solcher Biergärten weg.

Wenn man montagmorgens an dem Ufer spazieren geht, sieht man deutlich, welchen Kundenkreis diese Biergärten nicht mehr besuchen. Müll ist überall verteilt, neben gebrochene Bierflaschen. Vor sieben Jahren waren die Biermarken etwas bekannter in der Region, jetzt sind die Marken vom Diskounter oder andere bekannte Sorten unter einem Euro die am Boden herum liegen. Bodenfeuer, der ausdrücklich verboten ist, ist auch mehrfach zu sehen, da mittlerweile fehlt für einige an Geld, um ein Grill zu kaufen.

Die Grillstellen sind in der Regel mit billigem Fleisch, sozusagen verseucht. Der Rauch, der von dort aufsteigt, bringt sogar die Raben zum Kotzen. Die atemlosen Bewohner schließen ihre Fenstern in Verzweiflung und beten für einen baldigen Regen.

Öffentliche Gartenpartys waren mal cool, sie waren sehr lustig und zum Teil könnte man andere Personen dort kennenlernen, was jedoch kaum infrage kommt, da jeder ist bestrebt, für sich allein zu feiern.

Billiges Essen, ohne Toilette in unbequeme steinige Plätze zu „genießen“?

Bei einer solchen Entwicklung ist es klar zu erkennen, dass die Gesellschaft ärmer geworden ist und die Sozialschichten fangen sich zu spalten an. Von das, was ich beobachte, sind die Grillparty-Besucher wie auch die Jogger, die sich ein kostengünstiges Fitness-Center nicht mehr leisten können, nicht mehr ein Zeichen des Coolseins, sondern ein klares Zeichen, dass wir sollten, uns überlegen, ob noch was zum Feiern gibt.

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