Amazon-Bewertungen richtig verstehen

Ich ärgere mich fast täglich über die mangelhafte Qualität der Arbeit von Amazon, aber solange die Kunden über dieser Plattform lieber bestellen, muss ich versuchen, aus dem Chaos das Beste als Händler zu machen.

Amazon versuchte mich zu überzeugen, mein Lager in seine Hände zu geben; sie würden mit dem Dienst Versand durch Amazon mein Leben viel einfacher machen. Zugegeben, in den Fällen, in denen es klappt, kann man nichts dagegen sagen: Amazon macht den Versand an sich viel effizienter als ich (und mein Team). Jedoch ist mir die Art und Weise, wie dort die Waren behandelt werden, ein Dorn im Auge. Sie vertauschen Artikel, Porzellanbecher werden zu Staub und Kunstfiguren werden zu Schrott. Daher, wenn Sie etwas bei Amazon bestellen, dann  nie Porzellan oder hochwertige Kunstfiguren. Nach sechs Monaten Erfahrung kann ich diesem Dienst kein positives Feedback geben. Noch ärgerlicher ist die Tatsache, dass, wenn die Kunden dann schlechte Bewertungen abgeben, diese Bewertungen im Profil der Händler stehen und nicht im Profil von Amazon. Damit schönt Amazon die Statistiken, und zwar mit der Behauptung, dass dort immer alles in Ordnung ist, weil die Mängel ja nur bei den Händlern selbst eingetragen werden. Darum sollten Sie den Feedbacks von Amazon-Kunden nicht glauben, weil diese zum Teil auf Fehlleistungen von Amazon selbst zurückzuführen sind. Noch eins: Einige Händler kaufen bei der Konkurrenz ein und geben schlechte Bewertungen ab, damit sie in der so genannten Buy Box landen. Damit manipulieren solche Händler auch das Amazon-System.

Hier ist meine englische Version.

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