Albert Dubout – Ein Künstler mit das Beste vom Humor

Geboren in Marseille am 15. Mai 1905. Er ging zur Kunstschule von Montpelier 1923. Dort lernte er insbesondere Suzanne Ballivet (seine zweite Ehefrau) kennen. Sie war für ihre lasziven Bilder ziemlich bekannt. Andere Künstler die nennenswert sind und zu seinem engeren Freundeskreis gehörten: Gabriel Couderc, Camille Descossy und die Bildhauerin Germaine Richier.

Er lernte dort ebenfalls seine erste Ehefrau Renée Altier kennen. Über die Arbeiten seiner ersten Frau gibt es einiges  zu berichten, sie war eher diskreter und klassischer ausgerichtet als seine zweite Frau, Bei der Betrachtung der Arbeiten beider Frauen ist zu erkennen, dass er eine besondere Vorliebe für dominantere Frau hatte, und dadurch sicherlich bei seinen Werken „Couple a Dubout“ inspiriert wurde.

Dubout war erst 17 Jahre alt, als er in Paris 1923 ankam. Wie zu damaliger Zeit üblich, arbeitete er fleißig über 12 Stunden am Tag. Durch seine witzige Erscheinung und seinem humorvollen Charme wurde er bald sehr populär und schaffte dadurch bald eine eigene Marke in Paris. Albert Dubout heiratete Renee Altier in 1925. Sobald seine Karikaturen in Paris, also der damalige Nabel der Welt, bekannt wurden, belohnte der Markt seine Arbeit mit Aufträgen von namhaften Zeitungen und Verlagen.

Seine erste Arbeiten wurden in  „L’Echo des Etudiants“ von Montpelier in 1923/4 publiziert. Sein offizielles Debut erschien am 15 Juni 1924 in Pele-Mele (Kunterbunt). Danach folgte eine erfolgreiche Karriere in über 40 Zeitungen in Frankreich. 1929 ilustrierte er seine erste Bucharbeit „Les Embarras de Paris“ von Nicolas Boileau.

Eine sehr interessante Reportage über ihn wurde am 24. November 1949 im Der Spiegel 48/1949 publiziert. Dort liest man eine kleine Biographie mit Eindrücken aus dem Ende der 40er Jahren.

Der President Vincent Auriol nominierte ihn letztendlich mit der „Légion d’honneur“ (Ehrenmedallie) in 1953.

Er starb am 27. Juni 1976 in Montpellier.

Innerhalb seiner berühmten Figuren finden wir die Katzen Parade und der Couple à la Dubout, welche in vielen Repliken geehrt wurden.

Am 14. Juli 1992 eröffnete das Museum Palavas-les-Flots, Dubouts Lieblingsort, eine Dauerausstellung von Dubout.

Das Museum ist mit den Öffentlichen Nummer 3 aus der Innenstadt zur Station Perols (Regional Zug) und von dort mit dem Bus 131 zu erreichen.

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