7-Tage-Testversion für VideoBlocks … aber wozu?

VideoBlocks bietet Stock Videoclips für alle Video Fans. Aber falls man unsicher bist, das Angebot zu nutzen, verstehe ich die Bedenken.

Mit vielen Beiträgen in Blogs wie meinen, promotet dieses Unternehmen eine fast unglaubliche Aktion. Sieben Tage freies Download für Stock Videos … ? Doch wer ist das Unternehmen? Wo geht man mit einer Beschwerde hin? Oder einfach: Wer bekommt das Geld?

Jeder Filmemacher weiß, dass nur Filme downzuloaden und abzuspeichern, ohne einen Zusammenhang zu einem Projekt zu haben, nur Zeit kostet und nichts bringt. Darum kann das Angebot kaum an einen professionellen Filmemacher richten.

Für Kids, die auf bunte Bilder reagieren, mag dies interessant sein. Jedoch als Elternteil hätte ich Bedenken, wenn sich mein Kind wie ein Testaffe von der Nasa benehmen würde. Diese Kids sind meistens mit ihren Handy Kosten überschuldet und haben auch kaum 70 € für ein monatliches Abo, oder?

Nun? Für wen und zu welchem Zweck wurde das Angebot konzipiert?

Das erste Basis Abonnement von Stock Videoclips, Soundeffekte, bewegliche Hintergründe und mehr, bietet ein 7-Tage-Probeabonnement – davon pro Tag bis zu 20 kostenlose Downloads. Das entspricht 140 vollständige Downloads. Theoretisch für  die Produktion von 140 Videobeiträgen, oder vielleicht 50 gut gemixte Beiträgen mit eine Dauer von ca. je 8 Minuten.

Der Haken an der Sache ist, dass der Interessent nur mit der Angabe einer gültigen Kreditkartenummer mit entsprechenden Gültigkeitsdatum in den Genuss des „kostenfreien“ Angebots ohne einen direkten Zweck kommt.

Joel Holland ist der Gründer des Unternehmens und doch findet man erst nach vielem Suchen eine Referenz zu dem Unternehmen. Was bereits kaum seriös wirkt.

Als neutraler Beobachter würde ich das Produkt nicht empfehlen und Kreditkartendaten würde ich ohne Zweck auch nicht preisgeben. Eine kostenfreie Probe braucht keine Zahlungsdaten, nicht wahr?

Offensichtlich rechnet diese amerikanische Firma mit der Nachlässigkeit der Jugendlichen und wird gnadenlos das Geld nach 7 Tagen abbuchen und der Abo-Streit zwischen Deutschland und den USA wird der europäische Nutzer einfach verlieren, da, wenn einmal IP-Adresse und Download als abgeschlossen registriert ist, der Nutzer zahlungspflichtig ist. Zu bedenken ist, dass unsere Anwälte auch gerne an ein paar Euros kommen wollen, und Nutzer, die sich weigern, die Gebühren zu bezahlen, werden sich wundern, wie schnell ein Anwalt seine Leistungen auf 500 € hochtreiben kann.

Viele dort verfügbaren Videos entstammen aus Nutzeruploads und da stellt man sich auch die Frage, wozu man 79 $ pro Monat zahlen sollte.

Dieses Unternehmen bietet weiterhin Audios und Bilder in der gleiche Form an, aber aufgrund der undurchsichtigen Geschäftsgebaren und fehlender klarer Informationen über das Unternehmen würde ich dringend empfehlen, die Fingern davon zu lassen.

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